Kundenscreening

    Sie vertrauen Ihren Partnern. Aber wissen Sie wirklich, wer hinter dem Firmennamen steht?

    Jede Geschäftsbeziehung birgt verborgene Risiken. Briefkastenfirmen, die Eigentümer verschleiern. PEP-Verbindungen, die tief in Beteiligungsketten stecken. Adverse Media in Fremdsprachen. Standard-Sanktionsscreening erkennt das Offensichtliche. ScreenVeritAI liefert das vollständige Bild — wirtschaftlich Berechtigte, politische Exposition, Reputationssignale und Beziehungsnetzwerke — damit Sie wissen, mit wem Sie es wirklich zu tun haben.

    Die Risiken, die Sie nicht sehen

    Sanktionslisten erkennen das Offensichtliche. Diese Szenarien zeigen, was sie übersehen.

    Eigentümerintransparenz

    Das Briefkastenfirmen-Problem

    Ein Lieferant besteht Ihre Namensprüfung. Saubere Akte, seriös wirkende Registrierung. Aber sein 60-%-Eigentümer ist eine Holding in einer Geheimhaltungsjurisdiktion. Der wirtschaftlich Berechtigte dieser Holding steht auf einer Sanktionsliste. Ohne Eigentümeranalyse sehen Sie das nie.

    How ScreenVeritAI catches this: ScreenVeritAI verfolgt Eigentumsketten über mehrere Unternehmensebenen und gleicht UBOs automatisch gegen Sanktions-, PEP- und Adverse-Media-Datenbanken ab.

    Politische Exposition

    Die PEP, nach der niemand gesucht hat

    Im Vorstand Ihres neuen Vertriebspartners sitzt die Ehefrau eines hochrangigen Regierungsbeamten in einem Land mit hohem Korruptionsrisiko. Standard-Sanktionsscreening meldet nichts. Doch wenn eine Bestechungsermittlung Schlagzeilen macht, steht Ihr Unternehmen als Geschäftspartner in der Zeitung.

    How ScreenVeritAI catches this: ScreenVeritAI prüft den PEP-Status von Familienmitgliedern und nahestehenden Personen — nicht nur der Einzelperson — über globale PEP-Datenbanken.

    Reputationsrisiko

    Die Adverse-Media-Lücke

    Gegen einen Geschäftspartner wurde vor 18 Monaten wegen Betrugs ermittelt — berichtet in einer rumänischsprachigen Wirtschaftspublikation. Kein Sanktionstreffer. Kein PEP-Treffer. Hätten Sie Adverse Media sprachübergreifend geprüft, hätten Sie es vor Vertragsschluss gewusst.

    How ScreenVeritAI catches this: ScreenVeritAI durchsucht Adverse Media in mehreren Sprachen, bewertet die Relevanz und zitiert Originalquellen, damit Ihr Team sieht, worauf es ankommt.

    Konzentrationsrisiko

    Der blinde Fleck bei Beziehungsnetzwerken

    Zwei Ihrer Lieferanten haben denselben wirtschaftlich Berechtigten. Diese Person kontrolliert zudem ein Unternehmen, gegen das ermittelt wird. Einzeln betrachtet wirkt jeder Lieferant unbedenklich. Zusammen bilden sie eine gefährliche Risikokonzentration auf eine einzige Hochrisiko-Person.

    How ScreenVeritAI catches this: ScreenVeritAI kartiert Beziehungsnetzwerke über Ihre Geschäftspartner hinweg und deckt gemeinsame Eigentümer und verborgene Verbindungen auf.

    Jenseits der Sanktionsliste: das vollständige Bild

    Sanktionsscreening beantwortet eine einzige Frage: Steht dieses Unternehmen auf einer Verbotsliste? Kundenscreening deckt fünf Risikoebenen auf, die Sanktionslisten allein nie zeigen.

    1

    Sanktionen

    Das gesetzliche Minimum

    Stehen sie auf einer Verbotsliste? Hier hört die meiste Prüfung auf — und hier fängt das eigentliche Risiko an.

    2

    PEP-Exposition

    Die politische Risikoebene

    Bestehen Verbindungen zu politischer Macht? PEPs und ihre Familienangehörigen oder nahestehenden Personen tragen ein erhöhtes Bestechungs- und Korruptionsrisiko, das Sanktionslisten nicht abbilden.

    3

    Adverse Media

    Die Reputationsebene

    Was wurde über sie berichtet? Betrugsermittlungen, regulatorische Maßnahmen und Strafverfahren tauchen oft lange in den Medien auf, bevor sie auf einer Liste erscheinen.

    4

    Wirtschaftlich Berechtigte

    Die Transparenzebene

    Wer kontrolliert dieses Unternehmen wirklich? Briefkastenfirmen und verschachtelte Strukturen können sanktionierte Personen, PEPs oder Beschuldigte hinter seriös wirkenden Fassaden verbergen.

    5

    Beziehungsnetzwerke

    Die Konzentrationsebene

    Wie hängen Ihre Geschäftspartner zusammen? Gemeinsame Eigentümer, überschneidende Geschäftsführungen und gemeinsame UBOs können verborgene Risikokonzentrationen in Ihrem Portfolio erzeugen.

    Was Kundenscreening besonders macht

    UBO-Ermittlung und Eigentümeranalyse

    Verfolgen Sie Eigentumsketten über mehrere Unternehmensebenen bis zum wirtschaftlich Berechtigten. UBOs werden automatisch gegen Sanktions-, PEP- und Adverse-Media-Datenbanken geprüft.

    PEP- und politische Expositionsanalyse

    Prüfung nicht nur der Einzelperson, sondern auch von Familienangehörigen und nahestehenden Personen. Abdeckung in- und ausländischer PEPs über globale Datenbanken mit Beziehungskontext.

    Adverse-Media-Auswertung

    Mehrsprachiges Medienscreening mit Quellenangaben und Relevanzbewertung. Erkennung von Betrugs-, Korruptions- und Aufsichtsberichten über Sprachen und Jurisdiktionen hinweg.

    Risikobasiertes Screening: SDD, CDD und EDD

    Prüftiefe nach tatsächlichem Risiko. Vereinfachte Sorgfaltspflicht für risikoarme Geschäftspartner, verstärkte Due Diligence dort, wo Risikoindikatoren eine tiefere Untersuchung erfordern.

    Vom Onboarding zum laufenden Monitoring

    Compliance endet nicht beim Onboarding. So entwickelt sich ScreenVeritAI mit jeder Geschäftsbeziehung weiter.

    Tag 1

    Neuer Lieferantenantrag geht ein

    Erstscreening über Sanktions-, PEP-, Adverse-Media- und Eigentümerdatenbanken. Ergebnisse in wenigen Minuten.

    Woche 1

    Ergebnisse zeigen mittleres Risiko

    Standard-CDD angewendet. Eigentümerstruktur kartiert. Nachweisdossier für die Compliance-Akte erstellt.

    Monat 3

    PEP-Status ändert sich

    Das laufende Monitoring meldet eine neue PEP-Verbindung in der Eigentümerkette. Compliance-Team wird automatisch benachrichtigt.

    Monat 6

    Adverse Media taucht auf

    Ein fremdsprachiger Bericht verknüpft einen UBO mit einer Betrugsermittlung. EDD ausgelöst. Vollständige Risikoneubewertung mit quellenbasierter Dokumentation.

    Was Ihr Team nach dem Screening erhält

    • Vollständiges Risikoprofil mit Sanktions-, PEP- und Adverse-Media-Ergebnissen
    • Eigentümerkarte mit UBO-Verfolgung über alle Unternehmensebenen
    • PEP-Expositionsbericht zu Familienangehörigen und nahestehenden Personen
    • Mehrsprachige Adverse-Media-Zusammenfassung mit Quellenangaben
    • Risikoeinstufung: SDD-, CDD- oder EDD-Empfehlung
    • Beziehungsnetzwerk-Ansicht mit Verbindungen zwischen Geschäftspartnern
    • Nachweisdossier mit Zeitstempeln, Quellen und Entscheidungsbegründung
    • Laufende Monitoring-Alerts bei Statusänderungen und neuen Risikosignalen

    Sanktionsscreening vs. Kundenscreening

    Kundenscreening ist nicht dasselbe wie Sanktionsscreening. Deshalb brauchen Sie beides.

    AspektSanktionsscreeningKundenscreening
    KernfrageSteht diese Person/dieses Unternehmen auf einer Verbotsliste?Wie sieht das vollständige Risikoprofil aus?
    DatenquellenStaatliche Sanktionslisten (OFAC, EU, UN, UK etc.)Sanktionen + PEP-Datenbanken + Adverse Media + Handelsregister
    EigentümeranalyseNur Namens- und Alias-AbgleichMehrstufige UBO-Ermittlung durch Unternehmensstrukturen
    PEP-AbdeckungNur wenn die PEP auch sanktioniert istPEPs, Familienangehörige und nahestehende Personen
    MedienauswertungNicht enthaltenMehrsprachige Adverse Media mit Relevanzbewertung
    RisikoeinstufungBinär: Treffer oder kein TrefferRisikobasiert: SDD-, CDD- oder EDD-Empfehlung
    Laufendes MonitoringNur neue ListeneinträgeSanktionen + PEP-Änderungen + neue Adverse Media + Eigentümerwechsel

    Benötigen Sie Sanktionsscreening? Zu unserer Sanktionsscreening-Seite.

    Wichtige Begriffe

    CDD (Customer Due Diligence)
    Der Standardprozess zur Identitätsprüfung eines Kunden, zum Verständnis seiner Geschäftstätigkeit und zur Risikobewertung. Gemäß Geldwäschegesetz (GwG) und AML-Vorschriften für die meisten Geschäftsbeziehungen verpflichtend.
    EDD (Enhanced Due Diligence)
    Vertiefte Prüfung bei Kunden mit erhöhtem Risiko — einschließlich detaillierterer Eigentümeranalyse, Mittelherkunftsprüfung und intensiverem Monitoring. Wird durch PEP-Status, Hochrisiko-Jurisdiktionen oder Adverse-Media-Befunde ausgelöst.
    UBO (Ultimate Beneficial Owner)
    Die natürliche Person, die ein Rechtssubjekt letztlich besitzt oder kontrolliert — in der Regel ab 25 % der Anteile oder Stimmrechte. Die Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten ist eine Kernanforderung des GwG und internationaler AML/KYC-Vorschriften.
    PEP (Politically Exposed Person)
    Eine Person, die ein bedeutendes öffentliches Amt bekleidet oder bekleidet hat — etwa Staatsoberhaupt, hochrangiger Regierungsbeamter oder Richter. Der PEP-Status erstreckt sich auf Familienangehörige und nahestehende Personen aufgrund des erhöhten Korruptionsrisikos.
    KYC (Know Your Customer)
    Regulatorischer Prozess zur Identitätsfeststellung vor und während einer Geschäftsbeziehung. KYC ist Teil der Geldwäscheprävention und umfasst Identitätsprüfung, Risikobewertung und laufendes Monitoring.
    KYB (Know Your Business)
    Prüfung der rechtlichen Existenz, Eigentümerstruktur und des Risikoprofils eines Unternehmens. KYB erweitert die KYC-Grundsätze auf juristische Personen und umfasst die Ermittlung der wirtschaftlich Berechtigten.
    Adverse-Media-Screening
    Durchsuchung von Nachrichtenquellen, Aufsichtsdatenbanken und öffentlichen Registern nach negativen Informationen über ein Unternehmen oder eine Person. Umfasst Betrug, Korruption, behördliche Maßnahmen, Strafverfahren und Reputationsrisiken.
    Risikobasierter Ansatz
    Regulatorisches Grundprinzip: Jeder Kunde und Geschäftspartner wird nach seinem individuellen Risiko bewertet. Die Sorgfaltspflicht wird proportional angepasst — verstärkte Maßnahmen bei hohem Risiko, vereinfachte Maßnahmen bei geringem Risiko.

    Maßgebliche Quellen

    1. 1.
      EU-Geldwäscheverordnung (AMLR)

      Amtsblatt der Europäischen Union

    2. 2.
    3. 3.
      US Bank Secrecy Act / AML-Anforderungen

      Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN)

    4. 4.
      UK Money Laundering Regulations 2017

      UK Government Legislation

    5. 5.
    6. 6.

    Mehr erfahren

    Häufige Fragen zum Kundenscreening

    Was ist Kundenscreening und wie unterscheidet es sich vom Sanktionsscreening?

    Kundenscreening ist ein umfassender Risikobewertungsprozess, der weit über die Prüfung von Sanktionslisten hinausgeht. Sanktionsscreening klärt, ob jemand auf einer Verbotsliste steht. Kundenscreening untersucht das vollständige Risikoprofil: Eigentümerstrukturen, PEP-Exposition (einschließlich Familie und nahestehender Personen), Adverse Media in mehreren Sprachen und Beziehungsnetzwerke. Sanktionsscreening ist ein Baustein des Kundenscreenings — kein Ersatz.

    Warum müssen wir wirtschaftlich Berechtigte ermitteln?

    Briefkastenfirmen und verschachtelte Unternehmensstrukturen können sanktionierte Personen, PEPs oder Beschuldigte hinter seriös wirkenden Fassaden verbergen. Ein Lieferant besteht die Namensprüfung, während sein wirtschaftlich Berechtigter auf einer Sanktionsliste steht — verborgen hinter zwei oder drei Holding-Ebenen in Geheimhaltungsjurisdiktionen. Die UBO-Ermittlung verfolgt Eigentumsketten durch diese Ebenen und zeigt, wer das Unternehmen wirklich kontrolliert.

    Was ist der Unterschied zwischen SDD, CDD und EDD?

    Vereinfachte Sorgfaltspflicht (SDD) gilt für risikoarme Geschäftspartner, bei denen eine reduzierte Prüfung zulässig ist. Customer Due Diligence (CDD) ist der Standardprozess mit Identitätsprüfung, UBO-Ermittlung und Risikobewertung. Enhanced Due Diligence (EDD) greift bei erhöhtem Risiko — etwa bei PEPs, Hochrisiko-Jurisdiktionen oder Adverse-Media-Befunden — und umfasst vertiefte Eigentümeranalyse, Mittelherkunftsprüfung und intensiveres Monitoring.

    Wie erkennt ScreenVeritAI PEP-Exposition?

    ScreenVeritAI prüft nicht nur die Person selbst, sondern auch Familienangehörige und nahestehende Personen gegen globale PEP-Datenbanken. Die Ehefrau eines Vorstands, die hochrangige Regierungsbeamtin ist, oder ein Anteilseigner, der Kind eines Außenministers ist, wird mit Beziehungskontext gemeldet. So wird politische Exposition erkannt, die reines Namensscreening komplett übersieht.

    Was ist Adverse-Media-Screening und warum ist es wichtig?

    Adverse-Media-Screening durchsucht Nachrichtenquellen, Aufsichtsdatenbanken und öffentliche Register nach negativen Informationen über ein Unternehmen oder eine Person. Betrugsermittlungen, Korruptionsvorwürfe und behördliche Maßnahmen erscheinen oft Monate oder Jahre in den Medien, bevor sie zu Sanktionslistungen oder Verurteilungen führen. ScreenVeritAI prüft Adverse Media in mehreren Sprachen — ein Betrugsbericht in einer rumänischen Wirtschaftspublikation erscheint neben englischsprachigen Ergebnissen.

    Funktioniert Kundenscreening auch für Lieferanten und Zulieferer?

    Ja. Kundenscreening gilt für jede Geschäftsbeziehung: Kunden, Lieferanten, Zulieferer, Vertriebspartner, Agenten und Vermittler. Das Risiko ist unabhängig von der Beziehungsrichtung dasselbe — ein Lieferant mit verdecktem sanktionierten Eigentümer birgt dasselbe Compliance- und Reputationsrisiko wie ein Kunde mit identischem Profil.

    Brauchen wir laufendes Monitoring nach dem Erstscreening?

    Ja. Risikoprofile verändern sich. Ein Geschäftspartner, der beim Onboarding unbedenklich war, kann drei Monate später ein PEP-verbundenes Vorstandsmitglied bekommen. Oder Adverse Media taucht auf und bringt einen UBO mit einer Betrugsermittlung in Verbindung. Laufendes Monitoring stellt sicher, dass Ihre Compliance-Unterlagen das aktuelle Risiko abbilden — nicht den Stand vom Tag des Onboardings.

    Wie geht ScreenVeritAI mit komplexen Eigentümerstrukturen um?

    ScreenVeritAI verfolgt Eigentumsketten über mehrere Unternehmensebenen und identifiziert zwischengeschaltete Holdings, Treuhand-Anteilseigner und wirtschaftlich Berechtigte. Die Plattform visualisiert diese Beziehungen und prüft jede identifizierte Person und jedes Unternehmen gegen Sanktions-, PEP- und Adverse-Media-Datenbanken.

    Welche Nachweise erhalten wir für Audits und regulatorische Prüfungen?

    Jedes Screening erstellt ein Nachweisdossier mit: Screening-Ergebnissen samt Trefferdetails und Konfidenzwerten, Eigentümerkarten, PEP-Expositionsberichten, Adverse-Media-Zusammenfassungen mit Quellenangaben, Risikoeinstufung, Zeitstempeln und Entscheidungsbegründung. Diese Dokumentation erfüllt die regulatorischen Anforderungen an die Aufbewahrungspflicht.

    Ist Kundenscreening gesetzlich vorgeschrieben?

    Ja. AML-Vorschriften in praktisch allen Jurisdiktionen verlangen Kundensorgfaltspflichten als Voraussetzung für Geschäftsbeziehungen. Die EU-Geldwäscherichtlinien, der US Bank Secrecy Act und die UK Money Laundering Regulations schreiben alle CDD vor — mit verstärkten Maßnahmen bei erhöhtem Risiko. Mangelhafte Sorgfaltspflicht kann zu regulatorischen Sanktionen und persönlicher Haftung des Compliance-Beauftragten führen.

    Starten Sie die Prüfung in Minuten.

    Keine Kreditkarte erforderlich.