SCREENVERITAI · INTERPRETIVE NOTES

    Häufig gestellte Fragen

    Alles, was Compliance-Teams und Unternehmen zu Sanktionslisten-Screening, AML/KYC-Abläufen und regulatorischen Anforderungen wissen müssen.

    §01Sanktionslisten-Screening

    NOTE · 01 / 06
    Beim Sanktionslisten-Screening gleichen Sie Personen, Unternehmen und Transaktionen mit staatlich geführten Sanktionslisten ab, um internationale Vorgaben einzuhalten. Unternehmen aus dem Finanzsektor, dem Handel und weiteren regulierten Branchen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kunden und Geschäftspartner zu prüfen, damit keine Geschäfte mit sanktionierten Personen oder Unternehmen zustande kommen. Unterbleibt die Prüfung, drohen hohe Bußgelder, strafrechtliche Haftung und Reputationsschäden. Eine belastbare Prüfung deckt die Listen von OFAC, EU, UN, UK und weiteren Aufsichtsbehörden ab. ScreenVeritAI prüft bei jeder Abfrage globale Sanktionslisten, Fahndungslisten und PEP — das vollständige Quellenverzeichnis ist auf unserer Abdeckungsseite veröffentlicht.
    Verpflichtet ist jedes Unternehmen, das Transaktionen mit sanktionierten Personen oder Unternehmen ermöglichen könnte. Dazu zählen Banken, Zahlungsdienstleister, Versicherer, Fintechs, Kryptobörsen, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer, Immobilienunternehmen sowie Import- und Exportfirmen. In der EU wird der Kreis der Verpflichteten mit jeder neuen Geldwäscherichtlinie größer. Auch kleine Unternehmen können empfindliche Strafen treffen — die Pflichten gelten unabhängig von der Unternehmensgröße.
    Prüfen Sie mindestens die Listen, die in Ihrer Jurisdiktion vorgeschrieben sind. Für Unternehmen mit Sitz in der EU sind das die konsolidierte EU-Finanzsanktionsliste sowie die Listen des UN-Sicherheitsrats. Viele Unternehmen prüfen zusätzlich gegen OFAC (USA), HM Treasury (UK) und weitere nationale Listen. ScreenVeritAI deckt alle wichtigen internationalen Sanktionslisten, PEP-Datenbanken, Fahndungslisten und Adverse-Media-Quellen in einer einzigen Abfrage ab — die vollständige Quellenliste finden Sie auf unserer Abdeckungsseite.
    Prüfen Sie bei der Kundenaufnahme und danach fortlaufend, sobald sich Sanktionslisten ändern. Wichtige Listen wie die von OFAC und der EU werden häufig aktualisiert — teils mehrmals pro Woche. Als Best Practice gilt eine kontinuierliche oder tägliche Neuprüfung Ihres gesamten Kundenbestands per Batch, kombiniert mit einer Echtzeitprüfung neuer Kunden und Transaktionen. ScreenVeritAI unterstützt beides: Einzelprüfungen in Echtzeit und Batch-Screening für die laufende Überwachung.
    Die Sanktionen bei Verstößen sind in allen Jurisdiktionen empfindlich. In der EU können Bußgelder bis zu 5 Mio. EUR oder 10 % des Jahresumsatzes betragen — je nachdem, welcher Betrag höher ist. OFAC-Strafen (USA) können 20 Mio. USD pro Verstoß übersteigen, hinzu kommen strafrechtliche Sanktionen bis hin zu Freiheitsstrafen. 2025 verhängte OFAC in einem einzelnen Fall eine Strafe von 216 Mio. USD. In Polen können Verstöße gegen die CRBR-Pflichten mit bis zu 1 Mio. PLN geahndet werden. Über die Bußgelder hinaus drohen der Verlust von Bankverbindungen, der Entzug von Lizenzen und erhebliche Reputationsschäden.
    Jedes Screening-Ergebnis von ScreenVeritAI wird als Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Prüfung gespeichert. Wenn Sie einen Bericht als PDF exportieren, gibt er exakt wieder, was zum Prüfzeitpunkt gefunden wurde — er wird nie neu berechnet oder später unbemerkt aktualisiert, selbst wenn sich die zugrunde liegenden Listen ändern. Das ist für Prüfungen entscheidend: Fragt eine Aufsichtsbehörde, was Ihr System vor achtzehn Monaten bei der Kundenaufnahme angezeigt hat, legen Sie den ursprünglichen Nachweis vor — nicht eine erneute Prüfung, die den heutigen Datenstand zeigt. Der Prüfverlauf wird gemeinsam mit jeder Momentaufnahme aufbewahrt und bleibt jederzeit einsehbar.
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